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Malteser Bayreuth

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr - Fahrerschulung in Nürnberg

22.10.2016
Die für die meisten Teilnehmer/innen schwierigste Übung war das Durchfahren eines Doppel-S im Rückwärtsgang mit dem ungewohnten VW T5 mit langem Radstand. Auch wenn es auf diesem Bild einen anderen Eindruck erweckt, diese Fahrt endete ohne Kollision mit den Stangen.

Zur Vermeidung und Minimalisierung von Personen- und Sachschäden führen die Malteser in der Erzdiözese Bamberg mehrmals im Jahr an den Standorten Altenkunstadt und Nürnberg Fahrerschulungen für ehren- und hauptamtliches Personal durch. Die Schulung richtet sich dabei nicht primär an die Einsatzkräfte im Sanitäts- oder Rettungsdienst, denn auch in den Bereichen Malteser Jugend, Auslandsdienst oder Erste-Hilfe-Ausbildung werden regelmäßig Fahrzeuge eingesetzt.

Neben einem knapp zweistündigen Theorieblock mit Informationen zum Brems- und Anhalteweg, zur absoluten Höhe und Breite, zum Einweisen mit Helfer/in oder zum Verbot der Benutzung von Handys am Steuer wurde den elf Teilnehmer/innen des Lehrgangs in Nürnberg, darunter zwei Teilnehmer aus Bayreuth, der Check vor Beginn einer Dienstfahrt mit der Eselsbrücke des WOLKEN-Schemas (Wasser-Oel-Licht-Kraftstoff-Elektrik-Notfallausrüstung) nahe gebracht.
 
Am Nachmittag folgten dann Fahrübungen auf dem Verkehrsübungsplatz sowie die anschauliche Markierung des toten Winkels mit Schnüren um ein Fahrzeug herum. Bei den praktischen Übungen mussten die Fahrer/innen mit jeweils einem KTW (VW T5 mit langem Radstand) ein Doppel-S vorwärts und rückwärts sicher durchfahren und in einem mit Pylonen simulierten, engen Hinterhof in drei Zügen wenden. Mit einem Vier-Tragen-KTW (Mercedes Benz Sprinter) galt es rückwärts auf der linken und rechten Seite in einem Zug einzuparken.

Mitunter stellten nicht nur die für die meisten Übenden ungewohnten Fahrzeuge und die Abmessungen ein Problem dar, sondern auch die eingeschränkte Sicht nach hinten durch die rettungsdienstlich bedingten Aufbauten. Am Ende konnten aber alle Pylonen und Markierungsstangen wieder einsatzbereit – wenngleich manche nun um eine kleine Schramme reicher – auf den Materialanhänger verladen werden.

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