Navigation
Malteser Bayreuth

Malteser Jugend beim 35. Bundesjugendlager in Mammendorf

06.08.2017
Die Lagergemeinde Sendlinger Tor mit Teilnehmer/innen aus Bayreuth, Sopron, Bamberg, Nürnberg und Waischenfeld

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien nahm die Malteser Jugend Bayreuth vom 29.7.-5.8.2017 gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen der Partnergliederung aus dem ungarischen Sopron zum dritten Mal am Bundesjugendlager der Malteser Jugend teil. Nachdem man im Jahr 2011 im baden-württembergischen Bad Wimpfen und 2014 im nordrhein-westfälischen Atteln bei Paderborn seine Zelte aufgeschlagen hatte, führte der Weg in diesem Jahr in den Freizeitpark Mammendorf in Oberbayern in die Nähe von Fürstenfeldbruck.

Unter dem Motto „Hock di hera, san ma meara“ wurden die rund 850 Lagerteilnehmer/innen auf dem Zeltplatz in typische Münchner Straßenzüge wie Stachus, Marienplatz oder Sendlinger Tor aufgeteilt und bildeten jeweils eine Lagergemeinde. Die Wochenaufgabe dieser Gemeinden war es zwei Boote aus Pappe zu bauen, die mindestens eine Person tragen und am Freitag beim großen Pappbootrennen durch Aussehen und Schwimmfähigkeit überzeugen sollten. Hierzu konnten im Laufe der Woche beim Gemeinderatsspiel wertvolle Punkte gewonnen werden, die dann wieder für benötigte Materialien oder Dekoartikel im Lagershop investiert werden konnten.

Im Folgenden sind die Aktivitäten unserer Gruppe kurz zusammengefasst:

Samstag
Nach der Ankunft und dem Aufbau der Zelte fand eine erste Orientierung am weitläufigen Lagergelände, das Abendessen und die Begrüßungsrunde im „Olympiastadion“ statt.

Sonntag
Nach dem vormittäglichen Gottesdienst mit Böllerschützen stand nach einer Stärkung mit bayerischem Schweinebraten und Semmelkloß das Oktoberfest auf dem Programm, wo unter anderem auch Stationen zum Schuhplatteln, Seidlastemmen oder Melken auf die Teilnehmer/innen warteten.

Montag
Am Markt der Möglichkeiten konnte man sich in nahezu unzähligen Workshops einen eigenen Spinner aus Kronkorken basteln, Lippenbalsam herstellen, aus alten Schokoladenverpackungen Geldbörsen herstellen, Rosenkränze fädeln, einen Buchsafe basteln, bayerische Folkloretänze einstudieren, mit der Rettungshundestaffel auf Personensuche gehen u.v.m.

Dienstag
Am heißesten Tag des Jahres fuhren alle Teilnehmer/innen mit der S-Bahn in die Landeshauptstadt München, um dort einen Action Bound (= eine Art moderner Schnitzeljagd mit dem Smartphone) durchzuführen. Am Ende trafen sich alle Gruppen im Englischen Garten, um dort ein gemeinsames Gruppenfoto zu machen. In unserer Kategorie gewann unsere Gruppe den ersten Preis – eine Packung Goldbären. Zur Belohnung verzichteten wir am Abend auf das Abendessen in Lager und gingen in Mammendorf Pizzaessen.

Mittwoch
Beim Sporttag konnten die Gruppen ihre Kräfte in den Disziplinen Völkerball, Fußball und Quidditch messen. Außerdem standen noch Wikingerschach, Jonglieren oder Stelzenlaufen für die nicht aktiven Sportler/innen zur Verfügung. Nach einigen Problemen bei der Erstellung des Spielplans im Völkerball (man hatte unsere Gruppe schlichtweg vergessen), konnten wir am Ende nach drei Siegen in Folge den Titel im Völkerball für uns erringen. Aufgrund der sich einstellenden Hitze und wohl auch auf Protest der Gruppenleiter/innen zum Vortag gab es am Nachmittag hitzefrei.

Donnerstag
Traditionell steht bei Bundesjugendlagern den Gruppen immer ein Tag für eine selbst geplante Unternehmung zur Verfügung. Nach einem bayerischen Frühstück mit Brezn, Obatzder und Weißwurst besuchten wir das nahe gelegene Kloster Andechs und bestiegen dort den Aussichtsturm. Wer danach wollte kühlte sich innerlich im Bräustüberl ab oder spielte eine Runde Minigolf. Am Nachmittag fuhren wir dann ins Strandbad St. Alban in Dießen, wo wir uns im Nass des Ammersees auch von außen abkühlten.

Freitag
Am letzten Programmtag des Zeltlagers stand das Pappbootrennen der Gemeinden an. Mit einer Korpuskonstruktion aus Zweigen, einem Innenleben aus Luftballons und leeren Plastikflaschen, einem katamaranähnlichen Ausleger sowie massig Pappe, Folie, Klebeband und Geschenkpapier wurde das Schiff „Gabor“ bis zur letzten Sekunde auf Vordermann gebracht. Mit Einmalhandschuhen als Bademützenersatz bekleidet, setzte sich das Boot bei fliegendem Start von Beginn an die Spitze und gab diese Führung bis ins Ziel nicht mehr her. Am Nachmittag fand dann der Abschlussgottesdienst statt.

Samstag
Am letzten Tag begann der Abbau der Zelte und in einer großen Abschlussrunde sang man traditionell das Lied „Nehmt Abschied Brüder“. Außerdem wurde der Feuerstab der Jurtenburg an die Diözesanjugendsprecherin der Diözese Speyer übergeben, wo im Jahr 2018 das BuJuLa stattfinden wird.

Weitere Bilder in der Mediathek.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE60370601201201203089  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7